Impressionen
 

Projekte - Workshops - Seminare

hier gibt es einige Eindrücke meiner Arbeit, Methoden und bisherigen Projekte

allgemeines

Willkommen in der Welt der möglichen Themen!

Dies ist ein Auszug meiner Arbeit.

Meine Inspirationen nehme ich aus unterschiedlichen Materialien, aus der Natur, durch die Begegnungen mit Menschen.

Ich nutze unterschiedliche Methoden in der Beratungsarbeit, den Seminaren und Workshops.

Die Angebote richten sich an alle Menschen, die Interesse an den Themen haben.

Alle Workshops können auch als Einzelsetting gebucht werden.

Frauen - Workshop

Themen und Schwerpunkte:

Mutter - Frau

Welche Rollen habe ich und wie sind diese für mich?

Welche Rolle bedeutet was für mich?

Habe ich Erwartungen an mich?

Haben andere Erwartungen an die Rolle der Mutter?

 

Frau sein!  bewusst machen von eigenen Stärken, Ressourcen, Kräften

Welche Kräfte habe ich zur Verfügung, um Dinge zu schaffen?

Welche Eigenschaften machen mich aus?

Welche Bedürfnisse habe ich? 

Was mag ich an mir?

Welche Aufgaben/ Erwartungen habe ich?

Welche Rolle habe ich als Frau?

Was gehört dazu?

 

Eigene Biografie, Normen der Kultur in der ich lebe, Erwartungen der Gesellschaft.

Was habe ich bis jetzt geschafft?

Wer stärkt mich? 

Wer hat mich gestärkt?

Welche Ressourcen habe ich?

Was ist die Quelle für mein Frausein?

Welche Vorbilder für Frausein habe ich? 

Wer hat mich gelehrt eine Frau zu sein? 

Was sind meine Wurzeln?

 

Scham - Schuld

Eigenen Grenzen erkennen, spüren und sichtbar machen. Für sich eintreten. 

Was ist Scham und wie fühlt sie isch an?

Wie ist Schuld?

Wie wurde ich beschämt/ werde ich beschämt?

Wie kann die innere Wächterin den Raum/ meine Wünsche schützen?

Welche Räume sind schützenswert? 

 

Frau sein in der Gemeinschaft von Frauen!

Was kann ich geben? 

Womit kann ich andere Frauen unterstützen und schützen?

Wie können wir gemeinsam füreinander sein?

Was könnt ihr geben? 

Was könnt ihr als Schutz zur Verfügung stellen? 

Was könnt ihr dadurch bekommen, dass eine andere euch was gibt?

 

Ein Workshop für Frauen, die in einer Mutter-Kind Gruppe leben, oder Mütter, die sich Zeit für das Frau sein schenken möchten.

Workshop
"Gefühle - Verwirrung? Entwirrung!" 

Hier wenden wir uns dem Bewusstsein über das eigene Gefühlserleben und der Erweiterung der eigenen Handlungsfähigkeit zu.

Es geht um die Stärkung von Kompetenzen im Umgang mit Gefühlen bei dir und mit anderen.

Wenn wir mit ihnen in Kontakt kommen und ihre Logik verstehen, haben wir die Chance, Gefühle als Superkräfte einzusetzen. 

Was macht ein Gefühl aus?

wofür ist es gut, dass es da ist?

Was verhindert ein Gefühl?

Kennenlernen der eigenen Gefühlslandschaft.

Nutzen und Logik von Gefühlen.

positive und negative Gedanken zu Gefühlen hinterfragen.

Antreiber aus der Vergangenheit anschauen.

Verweildauer von Gefühlen betrachten und den Umgang damit.

Gefühlen beim Gegenüber begegnen. Verstehen und sich trauen. 

 

Fühlen, Emotionen, bewusstwerden, halten, erleben, in Stille, im Austausch, im Körpererleben.

Märchen - Workshop

Resilienz und Märchen

Ein Workshop zur Stärkenden Arbeit für Kinder und Jugendliche in offenen Ganztagsschulen (OGS)

 

Ziele:

Stärken erkennen, sichtbar machen und nutzen

Selbstwirksamkeit ermöglichen und zeigen, dass die Welt mitgestaltet werden kann

Resilienz

Miteinander sein 

eigene Eigenschaften und Potenziale erarbeiten

Nutzung von Märchen in der Arbeit an einer OGS

Anwendungsfelder erschließen

 

Themen:

Entbehrung, Verzicht, Krisen begleiten 

 

Märchenfiguren und Symbolik nutzen

Welche Eigenschaften hat die Figur?

Was mag ich an ihr?

Was macht sie aus?

Was haben wir gemeinsam?

Wie ist sie wie ich? 

Heldensymbolik und eigene Anteile

 

Wirksam werden, Sich mobilisieren – zeigen, dass auch aus dunklen Anteilen Veränderung und Kraft möglich ist

LGBTQ* - Workshop

Ein Workshop in einer Gruppe für Jugendliche.

Thema - Übergänge schaffen

Übergang von Kindheit über Jugend zum      Erwachsenenalter

Übergang vom Wohnen zu Hause zu anderen Wohnsituationen

Übergang eigene Geschlechtsidentität

Den Teilnehmer*innen wir ermöglicht, sich selbst, Herausforderungen sowie Ressourcen in und mit der Gruppe zu reflektieren. Typische Geschlechter Rollenbilder sowie der Gender Normierungsdruck der Gesellschaft können überprüft und hinterfragt werden.

Im Hier und Jetzt wird auf die Situation innerhalb der Gruppe und ihrem System geschaut. Was stärkt die Teilnehmenden? Wo lauern Herausforderungen? Wie kann ich mich selbst – wie kann die Gruppe – mich hier unterstützen?

Beim Blick auf das Meistern von Herausforderungen, soll die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden erfahrbar werden. Im Kern geht es dabei um die persönliche Überzeugung selbst schwierige Aufgaben, Herausforderungen oder Probleme durch eigenes Handeln wirksam bewältigen zu können.

Rückführung, Auffangen, ankommen in der Gruppe allgemein, Ritualarbeit – ankommen in der Gruppe nach dem Wochenende bei Eltern, Konflikte zuhause etc.

Raum bieten für Themen rund um Identität, Geschlechtsidentität, Partnerschaft.

 

Ein Angebot für Menschen, die im Kontext einer Wohneinrichtung leben oder Privatpersonen. 

 

Workshop "Die Stimme des Körpers"

"Wenn wir das Flüstern des Körpers nicht hören, dass etwas aus der Balance geraten ist, beginnt er zu schreien"

 

Dem Körper und seinen Signalen zuhören lernen.

Körper und Kopf - Gefühl und Verstand?

 

Seinen Körper sehen, ihm begegnen.

Körperkontakt aufbauen

Resonanzen wahrnehmen

Fühlen, erleben

Inneres nach außen gestalten

 

wenn du deinem Körper eine Stimme geben könntest:

was hörst du?

in welchem Dialog seid ihr?

Welche Signale sind laut oder leise?

Wohin zieht es dich?

Was will sich zeigen?

Welche Bilder siehst du?

Wie erklingt deine Stimme des Körpers?

 

Würdigung:

hören - klingen lassen - vertonen - spüren - wahrnehmen

Workshop "Kiste des Lebens"

"Wenn dir jemand eine Kiste überreicht, die alles enthält, was du im Leben verloren hast.    - Wonach würdest du greifen?"

 

Den eigenen Themen begegnen und damit, sich selbst.

Vergänglichkeit annehmen und Loslassen können von eigenen Anteilen.

den Spiegel dieser Welt nutzen.

Schmerzhaftes anerkennen und würdigen. Es verabschieden dürfen.

Lebenswege betrachten und Veränderungen im Leben wahrnehmen.

 

Welche Geschichte habe ich zu erzählen?

Wonach sehne ich mich?

Was habe ich verloren, was ist verborgen?

Was möchte ich wiederentdecken?

Welchen Wert hat mein Leben?

was ist das Gold meines Lebens?

Was möchte ICH erzählen?

Haltund und Gewaltschutz in sozialen Berufen

Ein Workshop zum Umgang mit emotionalen Krisen, herausforderndem Verhalten, Selbst- und Fremdverletzung, Selbstbestimmung und Sicherheit.

Inhalte: 

Umgang mit dem Recht auf Gefühle

Verhalten verstehen und Bedürfnisse erkennen

Grenzen wahrnehmen und benennen

Formen der Gewalt

Handlungsstrategien reflektieren und weiterentwickeln

 

Beschreibung:

Gewalt und Übergriffe zu erfahren, sich in Situationen hilflos zu fühlen, eigene Ärger- und Wutgefühle oder die meines Gegenübers zu erleben, dies sind Momente von hoher emotionaler Belastung.

Den Alltag sicher und und selbstbestimmt zu gestalten bedeutet, eigene Grenzen wahrzunehmen und diese auszudrücken.

Unsere innere Haltung ergibt sich aus Gedanken und Gefühlen, die uns geprägt haben. Diese zu reflektieren, bedeutet auch seine Handlungsfähigkeit zu erweitern.

 

Zielgruppe:

Mitarbeiter*innen aus sozialen Einrichtungen

Eltern

Schulen und Berufskollegs

Workshop "Schattengefühle"

Wir schauen auf Gefühle im Schatten unserer Aufmerksamkeit.

Was sind negative Gefühle und wie kann es mir gelingen, mit intensiven Gefühlen umzugehen.

Was ist mit den Anteilen, die ich selbst an mir ablehne und wohin damit?

Wie kann ich mir selbst Sicherheit geben?

 

Angebot für Eltern und KITA- Fachkräfte 
"Gefühle"

Zentrale Themen:

Grundlagenvermittlung

Erwachsenen- und Kindergefühle in Bezug auf die Entwicklungstheorien

Gefühle im eigenen Familiensystem und der Biografie

Wahrnehmung und Ausdruck von Gefühlen

Beschreibung: 

Gefühle sind immer da und begegnen uns überall. Es kann sich daher lohnen, sie näher kennenzulernen, um zu sehen wie wir sie im Familienkontext an den Tisch holen können.

Ziele:

Den Umgang mit Gefühlen kennenlernen und die Handlungsfähigkeit erweitern.

 

Dieses Angebot richtet sich an KITA- Mitarbeiter*innen und Eltern, Erziehungsberechtigte, sowie Kinder und Jugendliche. 

Beitrag - Veröffentlichung 

Und plötzlich ein Ruck

Standfestigkeit beweisen

Stehen. Warten.

Noch ein Ruck.

Langsam losgehen

Gehen, gehen, gehen

Laufen! Eins, zwei, drei Schritte…

Der vierte Schritt ist der erste Schritt in der Luft und dann fliegen.

Stille!

Und dann kein Gefühl mehr, nur Freiheit!

Über mir der Schirm. Er ist voller Flicken und gehalten wird er durch dünne Seile.

Ich sitze. Fest. Frei. Das optimale Lebensgefühl!

Auf diesen Flug habe ich mich Jahre vorbereitet. Jahre, weil es immer kurz vorher noch nicht so weit war. Jahre, weil ich Angst hatte. Angst, nicht gehalten zu werden. Angst vor dem Fallen. Angst zu vertrauen. 

Das Gefühl der Freiheit habe ich nicht erreicht indem ich das Glücklich sein optimiert habe. Nicht, indem ich geglaubt habe, dass ich schöne Dinge imaginieren muss, um unerwünschte Gedanken beiseitezuschieben. Nicht, indem ich Schmerzen nicht zugelassen habe. 

Der Weg führte durch den Schmerz, durch die Angst, die Wut, die unaussprechliche Trauer. Im optimalen Fall immer dann, wenn etwas an der Reihe war. Nur, dass der optimale Fall in der Regel äußerst suboptimal um die Ecke kam. 

Einzelne Teile anzuschauen, sie zu versorgen, sie mit Nadel und Faden zusammen zu nähen, zu flicken. Das schien der Weg. Und ich schaute sie an und nähte sie zusammen.

Kann es uns gelingen mit einem Schirm zu fliegen auf den wir schöne Pflaster geklebt haben sobald etwas kaputt gegangen ist? Oder bedarf es eines guten Fadens, mit dem er genäht werden kann. Ich konnte nicht nur ein Pflaster nehmen. 

Ich denke nicht an die Schattenseite der Optimierung. Ich denke vielmehr an eine Optimierung, indem ich durch die Schatten laufe. Nicht immer, nicht nur. Auch. 

Die Gewissheit, dass jemand da ist, wenn ich es nicht schaffe. Dass ich gut genug bin, wenn ich nicht optimal bin. Dass ich sein darf und gehalten werde, selbst wenn ich nicht mehr halten kann. 

Diese Optimierung wünsche ich mir für die Gesellschaft. 

Was wäre, wenn wir Schattengefühle Gesellschaftsfähig optimieren würden? 

Ich wünsche mir eine angeleitete Meditation, indem ich durch meine Wutgefühle gehen darf! Wer würde mitmachen? Wer will irgendwo liegen und trauriges, wütendes hören? Wer will eine alte Verletzung anschauen?

Was aber bleibt liegen, wenn wir nach einer Meditation, indem wir gute Gefühle erfahren, aufstehen? Was haben wir nicht angeschaut? Was liegt noch da? 

Denk positiv! Du schaffst das schon! Sei glücklich! Schieb die negativen Gedanken zur Seite!

Aber wohin? Wo ist diese Seite? Und wer kümmert sich dann darum? Was ist, wenn ich nicht glücklich sein kann? Was ist, wenn ich negativ denke? Was ist, wenn ich es nicht schaffe? 

Wenn etwas optimiert ist, kann man es nicht weiter noch besser machen! ist man dann fertig mit Optimierung? Oder haben wir dann neues was sein muss? Wann sind wir fertig? 

Erlaubt uns die Optimierung auch Fehler? 

Vielleicht ist es gut zu hören: lass die negativen Gedanken zu, sie wollen etwas mitteilen! Denke auch mal negativ, dadurch passiert dir nichts Schlimmes!

Sei wütend, schrei es heraus, sei traurig, weine! Es ist ok, wenn du es nicht schaffst!

Vielleicht ist es nicht die Lösung, dass wir immer härter an uns arbeiten. Vielleicht können wir einfach mal Ferien machen, uns erlauben zu sein. Eigene Eigenschaften annehmen. Vom Weg abbiegen und quer über die Wiese laufen. 

Jedes Leben, so einzigartig, so individuell, so unterschiedlich leicht und schwer, so anders, menschlich. 

Jede Erfahrung wertvoll, schmerzhaft, schön, unaussprechlich, atemberaubend, zerstörerisch, grandios. Jede für sich ein Teil vom Leben. Ein Flicken eines Ganzen. Ein Teil der am Ende ein Leben ausmacht.

Lohnt es sich vielleicht ein nicht optimiertes Leben zu wollen? Lohnt es sich, dass was wir gelebt haben anzunehmen? 

Der Schirm, mit dem ich fliege, ist nicht der schönste, nicht der optimale. Es ist aber der einzige und stabilste Lebensschirm, den ich bauen konnte. Ich kann damit fliegen. Er ist vielleicht nicht optimiert, aber genauso so ist er perfekt!

Es war genau der richtige Moment zu fliegen. Der optimale. Weil jetzt die Zeit war. Weil jetzt alles versorgt war.

Und ich gucke hoch und der Schirm ist voller Flicken.

Kein Loch mehr, nichts mehr was mich nicht hält. Die Flicken halten mich. Die Gesamtheit dieses bisherigen Lebens. Aller Schmerzen, aller Freude, aller Stürze, aller Aufstehversuche.

Man kann auch mit einem alten geflickten Schirm fliegen. Mit einem Leben, welches viel gesehen hat.

Mit dem für einen selbst optimalen Leben. 

Der Start des ersten Fluges dauert länger, man muss sich länger vorbereiten, mehr Zeit investieren. 

Der erste Schritt ist vielleicht beschwerlicher. 

Aber auch dieser Schirm trägt und er hält.

Er hält dich auch bei der Landung!

Trust yourself

 

Beitrag zu lesen:

Counseling Journal für Beratung, Pädagogik & Psychotherapie

Verbandzeitschrift des BVPPT

Winterausgabe 2023/2024

 

Methode - Veröffentlichung 

Ich im Kern, in der Vielfältigkeit, an der Grenze, in Bewegung

Den Kern erkennen, das Gefühl spüren, die Rolle verstehen, den Schatten annehmen, die Eigenschaft herausarbeiten, Konflikte begreifen, sichtbarmachen was unbewusst ist, Grenzen erfahren, das Große und seine Teile wahrnehmen.

Verschiebung, Bewegung, Positionierung!

 

Die Methode

Die Methode besteht aus einer Vorlage, welche das Ich/ das Selbst als Ganzes und als Kern darstellt. Dieses ist aus 11 zusammenhängenden Kreisen gestaltet. Zudem gibt es 12 weitere einzelne Kreise, 11 in den gleichen Farben wie die Kreise im Kern und einen weißen Kreis. Im Setting kann der Kern in der Mitte platziert werden und die Kreise drum herum. Es entsteht ein erster Kontakt mit dem Kern und den Anteilen. 

Der Mensch kann das Thema, das Anliegen beschreiben. Es besteht die Möglichkeit das Thema zu konkretisieren, z.B. Gefühle, Rollen etc. oder die Kreise für unterschiedliche Themen zu nutzen, um herauszuarbeiten, was gerade die größte Aufmerksamkeit benötigt. 

Ist ein Thema sichtbar geworden, können die Begriffe auf den einzelnen Kreisen ihren Platz finden, in dem sie aufgeschrieben werden. Dabei ist wichtig, dass nicht jeder Kreis eine Beschriftung benötigt, sondern es wird ganz das genutzt, was gerade benannt werden soll. Bei der Beschriftung kann der Counselor als Unterstützung mit dem Menschen gemeinsam überlegen, wie ein Begriff stimmig formuliert werden kann.

Der weiße Kreis kann als Besonderheit genutzt werden. Wenn etwas gerade nicht benannt werden kann oder sich noch ergibt, kann dieser Kreis wie ein unbeschriebenes Blatt genutzt werden. Er kann als Platzhalter dienen, für etwas was nicht definiert werden kann oder noch nicht da ist aber sich schon bemerkbar macht.

Die Kreise können nun, entsprechend der jetzigen Situation, auf den Kern gelegt werden. Hierbei wird durch Überlappung deutlich, dass nicht jeder Kreis immer sichtbar ist. So wird klar, dass nicht jedes Gefühl, jede Rolle gleich stark vertreten ist oder sich zeigt. 

Durch die Sichtbarmachung kann eine Bewusstheit über die Jetzige Situation erreicht werden mit der Zielsetzung: Was ist im Moment am stärksten in mir selbst vertreten? Was wird verdeckt? Was kann ich gerade nicht sehen oder wahrnehmen? Welche Grenzen werden sichtbar? Was liegt verborgen? Wo entstehen Konflikte?

Durch den Kern unter den Kreisen wird verdeutlicht, dass das Ich immer da ist, auch wenn es gerade nicht sichtbar ist. Das Ich ist das, was alles hält und vereint. 

Durch Verschiebung und Bewegung von Kreisen, können Nähe und Distanz wahrgenommen werden. Das Verschieben bietet zudem die Chance eigene Veränderungsvorstellungen zu platzieren. Einzelne Gefühle können positioniert und in Bezug zueinander gestellt werden. Grenzen werden wahrgenommen.

Im weiteren Counselingprozess kann mit Anschluss von anderen Methoden oder Gesprächen weitergearbeitet werden.

 

Das Beispiel „Gefühle“

Es gibt unterschiedliche Gefühle, die zu einem Thema oben aufliegen. Sie werden jeweils auf die Kreise geschrieben. Der Mensch kann diese dann auf dem Kern positionieren, dabei mitteilen, wie jedes Gefühl seinen Platz hat und wo es sich in Bezug auf die anderen befindet.

Durch die Überlappungen wir deutlich, dass nicht jedes Gefühl gleichstark ist und sich in der Intensität unterscheidet. Ein Verstecken von Gefühlen kann visualisiert werden. Durch Verschieben der Kreise kann ausprobiert werden, wie es ist, wenn ein anderes Gefühl nach oben gelegt wird.

Welches Gefühl ist am präsentesten? Welches Gefühl wird gerade verdeckt? Welche Gefühle grenzen aneinander? Gibt es einen Konflikt zwischen den Gefühlen? Welches Gefühl liegt unter einem anderen? Ist ein Gefühl an der Grenze? 

 

Der Nutzen

Das Ich kann mit seinen unterschiedlichen Anteilen im Gesamten gesehen werden. Die Vielfältigkeit des Selbst wird deutlich. Es besteht die Möglichkeit sich aus der Distanz den eigenen Themen zu nähern. Bewusstwerdung, dass viele Teile da sind, die nicht immer alle sichtbar sind uns aber trotzdem begleiten.

Durch Verschiebung wird deutlich, dass eine Perspektive auf Veränderung da ist. Das Ich ist in Bewegung, die Grenzen können neu begriffen werden.  

 

Der Umfang:

1 Zentrum

11 verschiedenfarbige Kreise

1 weißer Kreis

Die Anwendungsfelder:

Einzel- Paar sowie Gruppensettings 

 

Beitrag zu lesen:

Counseling Journal für Beratung, Pädagogik & Psychotherapie

Verbandzeitschrift des BVPPT

Sommerausgabe 2022

 

Die Angebote richten sich an alle Menschen.

Bei Interesse, Fragen, Wünschen - freue ich mich über eine Nachricht. 

Logo

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte prüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.